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„Die längste Kreuz, die es jemals auf einer Schiffahrtsregatta gab“

38. Peter Gast Schiffahrtsregatta von Schleimünde nach Ærøskøbing mit kräftigem Wind gegenan +++ Organisatoren Christian und Dieter Gast zufrieden mit Durchführung des Networking-Events mit ausgeklügeltem Hygienekonzept +++ HVS-Vorsitzender Hanns Ostmeier betont Hybrid-Charakter der Schiffahrtsregatta – „halb Sport, halb Job“ +++

 

Mit der 38. Schiffahrtsregatta, die traditionell von Schleimünde ins dänische Ærøskøbing führt, fand dieses Wochenende das erste große maritime Event nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie statt. Christian und Dieter Gast, Veranstalter des beliebten „Branchentreffs unter Segeln“, hatten im Vorfeld ein detailliertes Hygienekonzept ausgearbeitet, um das Infektionsrisiko der knapp 600 Teilnehmer so gering wie möglich zu halten. „Für den traditionellen Freitagabend für Familiy and Friends von Peter Gast Shipping auf dem Werftgelände von Henningsen & Steckmest in Graufhöft haben wir extra eine mobile Teststation aufgebaut“, erläutert Dieter Gast. „Schon im Vorfeld haben uns viele Gäste signalisiert, wie dankbar sie sind, dass wir diese Regatta veranstalten und dass sie nur zu gerne bereit sind, sich an die aktuellen Spielregeln und das Hygienekonzept zu halten.“ Anstelle eines Buffets gab es vor der Werfthalle direkt aus dem Foodtruck Currywurst und Pommes, die Gäste standen in lockeren Gruppen zusammen und freuten sich sichtlich, wieder in größerer Runde einen gemeinsamen Abend verbringen zu können.

„Die gesamte Schiffahrtsregatta haben wir dieses Jahr ein bisschen kleiner und leiser konzipiert“, betont auch Christian Gast. „Mit nur 70 teilnehmenden Schiffen hatten wir rund ein Viertel weniger Teilnehmer als früher, auch das Abendprogramm im Zielhafen Ærøskøbing haben wir deutlich reduziert.“ Vor dem Zusammentreffen der maritimen Branche im hyggeligen Ort auf der dänischen Insel Ærø musste aber ernsthaft gesegelt werden. Anders als in den Vorjahren erwartete die Teilnehmer kein Kaiserwetter mit schwachen Winden und viel Sonnenschein, sondern ein heftiger Wind mit bis zu 26 Knoten aus Nordnordost mit vielen Regenschauern. Schon im Vorfeld entschied sich Wettfahrtleiter Alexander Prinz zu Schleswig-Holstein (NRV) die kurze Bahn zu segeln. „So eine lange Kreuz wie dieses Mal hat die Schiffahrtsregatta noch nicht gesehen“, zog er ein Resümee. „Die Teilnehmer mussten die 20 Meilen bis Skjoldnæs kreuzen, durch den Regen hatten wir teilweise sehr schlechte Sicht.“

Über den Titel „First Ship Home“ konnte sich in diesem Jahr die Crew der STP 65 „Milan“ von Dr. Uwe Lebens (Genuport Trade GmbH) freuen, die den Kurs in knapp dreieinhalb Stunden absegelte und bereits gegen 14.30 Uhr in dem idyllischen Hafen einlief. Ganz wie es sich gehört – nur mit mehr Abstand als früher – gingen die Teilnehmer der Regatta vor der Preisverteilung in den frühen Abendstunden, angeführt von einem Spielmannszug aus Svendborg in traditionellen Uniformen, durch das pittorske Städtchen Ærøskøbing, bevor sie sich im eigens aufgebauten Festzelt zur Siegerehrung einfanden. „Wir haben das Programm dieses Jahr sehr gestrafft, die Preisverteilung deutlich verkürzt und auf ein gesetztes Essen verzichtet“, erklärt Dieter Gast. „Wichtig war, den Networking-Charakter der Veranstaltung zu betonen und den Gästen viel Gelegenheit zu Gesprächen miteinander zu geben.“ Für eine launige Keynote zu Beginn der Siegerehrung sorgte der Vorsitzende des Hamburgischen Verein Seefahrt (HVS) Hanns Ostmeier. Stolz verwies er auf den sensationellen Erfolg von Skipperin Katrina Westphal beim diesjährigen Rolex Fastnet Race, bei dem die 26-jährige das neue Vereinsschiff „Störtebeker“ eine Carceek 47, als neuntbestes Schiff in der Wertungsgruppe IRC overall über den Parcours steuerte und zusammen mit ihrer Crew für diese besondere Leistung mit zahlreichen Sonder- und Silberpreisen geehrt wurde.

Zudem ging er dem Geheimnis der besonderen Anziehungskraft der Schiffahrtsregatta auf den Grund. „Die Schiffahrtsregatta ist eine Hybrid-Veranstaltung, was hier den Schifffahrtsleuten geboten wird, ist halb Sport, halb Job“, erklärte er. „Das ist einmalig in der Branche.“ Unter den Gästen der 38. Peter Gast Schiffahrtsregatta waren unter anderem Dr. Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Haspa Hamburg, natürlich auf dem gleichnamigen Schiff. Neben ihm auf der hohen Kante saßen u.a. Musiker Joja Wendt, Reeder Herrmann Ebel (Sea Cloud Cruises), Hjalmar Stemmann (Vorstand der Handwerkskammer Hamburg) und Axel Junge von der gleichnamigen Bäckerei. An Bord der schnellen TP 52 „Outsider“ von Tilmar Hansen, frisch gekürter Vizeweltmeister, segelte unter anderem Darya Sabatz von der türkischen Werftgruppe Besiktas mit, auf der großen Yacht „Calypso“ von Dr. Gerhard Clausen nahm Anna-Lena Bock vom BMW Niederlassungsverbund Nord an der Regatta teil. Wie in den Vorjahren segelte Bernd Aufderheide, Geschäftsführer von Hamburg Messe und Congress, auf der Traditionsyacht „Preussischer Adler“ mit.
Die traditionsreiche Schiffahrtsregatta, die größte privat organisierte Regatta in Deutschland, wird unter anderem von Oldendorff Carriers, der Hamburger Sparkasse, Besiktas Shipyard, SKF und SKF Marine, BMW Niederlassung Hamburg, Buss Group, Hamburg Messe und Congress, VHT sowie Brand Marine Consultants unterstützt.

Die Durchführung der Regatta wird von den Wettfahrtteams der drei Vereine Kieler Yacht Club (KYC), Norddeutscher Regatta Verein (NRV) und Segler-Vereinigung Altona-Oevelgönne (SVAOe) geleistet.

Die Ergebnisse der einzelnen Klassen im Überblick:

Klasse 1 Oldtimer

1. GER 6116 Fleur de Mer Jens Ruppert Ruppert Immobilien

2. GER 77 Peter von Seestermühe Christoph von Reibnitz Hammonia Reederei

3. GER 12 Athena Peter Harren HARPA Service & Support 39

Klasse 2 Yardstick 94

1. GER 8140 Asteria Jens Weishaupt Peter Gast Shipping

2. GER 7052 Audax Karsten Fach Peter Gast Shipping

3. K 4 Wusel Gerd Zachariassen AUERBACH Schifffahrt

Klasse 3 Yardstick 91 – 94

1. GER 5032 Relaexx Holger Neugebauer Geo Gleistein & Sohn GmbH

2. GER 7576 Alexa Axel Grissmer DHV Marine GmbH

3. GER 5462 Anakena Ulf Bertheau Silverton Maritime Solutions

 

Klasse 4 Yardstick 86 – 90

1. GER 4383 Verano Nils Beltermann Peter Döhle Schiffahrts

2. GER 7622 Xeremonia Holger Hoppe SKF GmbH 05:01:42 05:50:49

3. GER 7500 Anne Bonny Hans-Jürgen Färber Peter Gast Shipping

Klasse 5 Yardstick < 86

1. GER 6052 Phoenix Jan Reiners Abeking und Rasmussen

2. GER 6366 Nike Dr. Patrick Wendisch Lampe & Schwartze KG

3. K 8 Xola Jan Günther SKF GmbH

Klasse 6 ORC-Club B

1. GER 4955 Arndt Jan Pieter Kluike Flensburger Schiffbau

2. GER 768 Hobby Philipp Reith Orion Reederei

3. GER 5564 Halbtrocken Dr. Knut Freudenberg Peter Gast Shipping

Klasse 7 ORC-Club A

1. GER 6593 Katima Jan Opländer Flensburger YachtService

2. GER 5115 Chrila Claus Bressler Peter Gast Shippig

3. GER 7007 Störtebeker Torben Mühlbach Nordic Hamburg

 

ORC-Club über Alles

1. GER 4955 Arndt Jan Pieter Kluike Flensburger Schiffbau

2. GER 768 Hobby Philipp Reith Orion Reederei

3. GER 6593 Katima Jan Opländer Flensburger Yacht Service

 

Yardstick über Alles

1. GER 8140 Asteria Jens Weishaupt Peter Gast Shipping

2. GER 5032 Relaexx Holger Neugebauer Geo Gleistein & Sohn

3. GER 6116 Fleur de Mer Jens Ruppert Ruppert Immobilien

 

Weitere Informationen zu der Regatta und Bilder der 38. Schiffahrtsregatta finden Sie unter folgendem Link schiffahrtsregatta.de.

Fotos: Hinrich Franck

Segel-Bundesliga kommt nach Hamburg

Am kommenden Wochenende (2. bis 4. Juli 2021) ist die 1. Segel-Bundesliga mit dem 2. Spieltag zu Gast beim Norddeutschen Regatta Verein auf der Hamburger Außenalster. Die 18 besten Segelclubs Deutschland hoffen nach dem schwachwindigen Auftakt vor zwei Wochen am Bodensee auf stabilere Windbedingungen im Norden. Zeitgleich findet am Samstag und Sonntag (3./4. Juli 2021) die Premiere der Inklusions-Liga unter Schirmherrschaft von Andy Grote, Innen- und Sportsenator der Hansestadt Hamburg, statt. 

Die nächsten drei Wochen stehen in Norddeutschland im Zeichen der Deutschen Segel-Bundesliga: An drei Wochenenden in Folge segeln die besten Clubs Deutschlands um wichtige Punkte für die Tabelle. Auf der Hamburger Außenalster treten beim Norddeutschen Regatta Verein zunächst die 18 Erstliga-Vereine gegeneinander an, eine Woche später vom 9. bis 11. Juli 2021 sind die 18 Zweitliga-Vereine zu Gast beim Hamburger Segel-Club. Den 3. Spieltag vom 16. bis 18. Juli 2021 im Olympiazentrum in Kiel-Schilksee absolvieren wieder zeitgleich die 36 Clubs der 1. und 2. Segel-Bundesliga.

Nach einem durchwachsenen Start für die amtierenden und fünffachen Deutschen Meister vom Norddeutschen Regatta Verein beim Saisonauftakt in Überlingen mit einem achten Platz ist der Druck entsprechend groß vor heimischem Publikum wieder in die vorderen Ränge zu fahren. Die Konkurrenz von ONEKiel, dem Württembergischen Yacht-Club aus Friedrichshafen und dem Flensburger Segel-Club schläft nicht und hat vor zwei Wochen am Bodensee vorgemacht, wie es geht.

Ein besonderes Augenmerk liegt am Samstag und Sonntag auf den sechs Teams aus fünf Clubs bei der Premiere der neuen Inklusions-Liga. Das Test-Event findet auf Booten des Typs S\V 14 statt. Jedes Boot wird an die Behinderung der Segelnden angepasst. Es können eine Person mit und eine ohne Behinderung oder zwei Personen mit Behinderung antreten. Bei der Premiere sind auch die Paralympics-Sieger von Peking 2008 Jens Kroker und Siegmund Mainka, dabei, dieses Mal sitzen sie allerdings nicht in einem Boot, sondern treten gegeneinander an.

Zutritt zum Veranstaltungsgelände nur mit einem der „3G“ – Getestet, Geimpft, Genesen (offizieller Schnelltest nicht älter als 24 Stunden, Bescheinigung von Genesung oder vollständiger Impfung).

Foto: DSBL/Lars Wehrmann

German Offshore Award geht an Lennart Burke

Hamburgs Sportsenator Andy Grote ehrt Solosegler im ehrwürdigen Rathaus

Die Auszeichnung für die beste deutsche Hochseeyacht des Jahres 2020 geht an die „Vorpommern“ von Solosegler Lennart Burke, der bereits die nächste große seglerische Herausforderung sucht.

Die beste deutsche Hochseeyacht des vergangenen Jahres ist nur 6,50 Meter lang und knallrot. Gesegelt wird der „Mini“ mit dem Namen „Vorpommern“ von dem erst 22 Jahre alten Stralsunder Lennart Burke. Der Solosegler mit großen Ambitionen nahm im vergangenen Jahr mit seinem kleinen Schiff an der Regatta „Les Sables – Les Açores en Baie de Morlaix“ teil und kam im international stark besetzten Feld von 72 Teilnehmern auf einen beachtlichen dritten Platz. Am Montag bekam Lennart Burke im Großen Saal des Hamburger Rathauses den German Offshore Award von Innen- und Sportsenator Andy Grote persönlich überreicht. Pandemiebedingt fand die 14. Verleihung nur im kleinsten Kreis statt.

Derzeit bereitet sich Lennart Burke mit der „Vorpommern“ auf die nächste große seglerische Herausforderung vor und plant, im Herbst 2021 an der Mini Transat, einer Regatta, bei der es für Solosegler auf ihren kleinen Booten non-stop über den Atlantik geht, teilzunehmen.

Zu den übrigen nominierten Yachten des Jahres 2020 gehörten die „Hinden“ von Jonas Hallberg für den Sieg beim Baltic 500 Race 2020, die „Haspa Hamburg“ des Hamburgischen Verein Seefahrt für die Teilnahme an der transatlantischen Regatta von Kapstadt nach Rio de Janeiro und die Dehler 30 od „Power Play“ von Oliver Schmidt-Rybrandt für den Sieg bei der erstmals ausgetragenen German Open der neuen Klasse im Rahmen der Kieler Woche.

Sportsenator Andy Grote: „Lennart Burke hat sich bei der Solo-Regatta in Frankreich sehr eindrucksvoll gegen die internationale Konkurrenz durchgesetzt und gezeigt, dass er zu Recht eine der großen Nachwuchshoffnungen der deutschen Hochseesegelszene ist und in die Fußstapfen von Boris Herrmann treten könnte. Mit seinen 22 Jahren beweist er enormen Wagemut und hohes seglerisches Können. Ich bin sicher, dass wir noch viel von ihm hören werden und wünsche ihm kräftigen Rückenwind für die nächsten großen Abenteuer.“

Solosegler Lennart Burke: „Mit dem Preis für einen Mini-Segler sind stellvertretend zu mir ganz viele deutsche Segler geehrt worden, die allein ihre Kampagnen organisieren, planen und finanzieren und sich mit der internationalen Konkurrenz messen. Ich freue mich sehr über diesen Preis, der mich anspornt, dieses Jahr an meine bisherigen Erfolge anzuknüpfen. Meine ‚Vorpommern‘ befindet sich nun auf der Werft und wird für die Mini Transat auf Herz und Nieren geprüft, alle wichtigen Teile werden erneuert. Ende Juli startet die letzte Trainingsregatta ‚Mini Gascogna‘ und dann geht es im September über insgesamt 4.000 Seemeilen in zwei Etappen von Frankreich über die Kanaren nach Guadeloupe.“

Friedrich Hausmann, Vorsitzender der German Offshore Owners Association: „Wir hoffen sehr, den Preisträger des German Offshore Award 2021 sowie alle Nominierten wieder feierlich in einer echten Live-Veranstaltung im Februar 2022 im Hamburger Rathaus ehren zu können. Dann werden wir auch wieder den Life Time Award für das seglerische Lebenswerk sowie den Jugendpreis für ein herausragendes Nachwuchsprojekt vergeben.“

Der German Offshore Award ist ein Senatspreis der Freien und Hansestadt Hamburg. Ausgezeichnet wird jährlich die beste deutsche Segelyacht des vergangenen Kalenderjahres, sodass Regatten, die erst 2021 zu Ende gingen, wie das Vendée Globe Race, erst in der Wertung der Jury für das Jahr 2021 berücksichtigt werden können. Die Jury für den Award wird vom Vorsitzenden des Hamburger Segler-Verbands geleitet und setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der vier größten Hamburger Segelvereine NRV, HSC, BSC und SVAOe zusammen. Anhand eines Punktesystems, das die Schwierigkeit und Länge des Regattakurses, die Witterungsbedingungen und die internationale Konkurrenz berücksichtigt, wird die siegreiche Yacht ermittelt.

 

Foto: Witters

38. Peter Gast Schiffahrtsregatta startet am 28. August 2021

Nachdem das traditionsreiche Event der maritimen Branche im letzten Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, sind Veranstalter und Organisatoren zuversichtlich, dass die größte privat organisierte Regatta Deutschlands dieses Jahr im August stattfinden kann

Die Corona-Inzidenz sinkt bundesweit, die rückläufigen Infektionszahlen führen in Deutschland und Dänemark zu zahlreichen Lockerungen: Die deutschen Seglerinnen und Segler beginnen, konkrete Pläne für Sommer und Herbst 2021 zu schmieden. Mit Hilfe von ausgefeilten Hygienekonzepten werden auch größere Veranstaltungen wieder möglich sein.

Vor diesem Hintergrund haben Christian und Dieter Gast, Geschäftsführer von Peter Gast Shipping, entschieden, mit den Planungen für die traditionelle Schiffahrtsregatta zu beginnen. Der Regattakurs des Branchentreff unter Segeln, der die gesamte Schiffahrtsbranche miteinander verbindet und immer am letzten Augustwochenende stattfindet, wird wie immer rund 30 Seemeilen lang sein und von Schleimünde ins dänische Ǽrǿskǿbing führen.

„Wir freuen uns sehr, wieder eine Schiffahrtsregatta planen zu können“, sagt Dieter Gast. „Gerade nach dem von der Corona-Pandemie geprägten Jahr, das viele Kontaktreduzierungen nötig machte, freuen sich alle potenziellen Teilnehmer darauf, sich wieder treffen und miteinander austauschen zu können.“ Voraussetzung für die Durchführung der Regatta ist allerdings, dass die Inzidenzwerte weiter niedrig bleiben und es keine neuerlichen behördlichen Restriktionen und politischen Vorgaben zur Eindämmung der Pandemie gibt. „Wir werden ein eigenes Hygienekonzept entwickeln und vielleicht ein eigenes Testzentrum vor Ort aufbauen. Zudem hoffen wir auf eine große Zahl von komplett durchgeimpften Teilnehmern“, sagt Christian Gast. „Dennoch ist für eine erfolgreiche Durchführung der Regatta eine gewisse Mindestteilnehmerzahl erforderlich.“

Um zu wenig Teilnehmerinnen und Teilnehmer musste sich das beliebte Branchenevent in den Vorjahren allerdings keine Sorgen machen. Bei der letzten Auflage der Regatta 2019 nahmen 106 Yachten mit über 1.000 Teilnehmern aus 17 verschiedenen Ländern teil.

Interessenten können sich über unsere Website www.schiffahrtsregatta.de zur Teilnahme an der Regatta anmelden.

 

Foto: Hinrich Franck