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Jetzt vormerken – der CKA-Safety Day am 14. August im Yachthafen Wedel

Mitmachen, zuhören, lernen – im Yachthafen Wedel ist am 14. August 2021 beim CKA-Safety Day Einsatz gefragt. Nach dem erfolgreichen Start des CKA-Safety Day 2019  in der ancora Marina Neustadt, seiner Wiederholung 2020 im Olympiahafen Kiel Schilksee, findet der dritte CKA-Safety Day diesmal bei Hamburg im Yachthafen Wedel statt.

Von 10 bis 18 Uhr informiert der Service-Club für Wassersportler in Zusammenarbeit mit zahlreichen Unternehmen in Workshops und Vorträgen über das richtige Verhalten bei Notsituationen auf dem Wasser und Sicherheitsmaßnahmen an Bord. Das Konzept wurde in enger Zusammenarbeit mit der DSV Kreuzer-Abteilung und der Schadenabteilung von Pantaenius Yachtversicherungen entwickelt. Das Programm richtet sich an alle Wassersportinteressierte und Bootsbesitzende, die Leckage- und Brandabwehr trainieren, oder sich zum Beispiel über den sicheren Umgang mit elektronischen Seekarten informieren möchten.

Weitere Infos unter Club der Kreuzer-Abteilung 

Segel-Bundesliga kommt nach Hamburg

Am kommenden Wochenende (2. bis 4. Juli 2021) ist die 1. Segel-Bundesliga mit dem 2. Spieltag zu Gast beim Norddeutschen Regatta Verein auf der Hamburger Außenalster. Die 18 besten Segelclubs Deutschland hoffen nach dem schwachwindigen Auftakt vor zwei Wochen am Bodensee auf stabilere Windbedingungen im Norden. Zeitgleich findet am Samstag und Sonntag (3./4. Juli 2021) die Premiere der Inklusions-Liga unter Schirmherrschaft von Andy Grote, Innen- und Sportsenator der Hansestadt Hamburg, statt. 

Die nächsten drei Wochen stehen in Norddeutschland im Zeichen der Deutschen Segel-Bundesliga: An drei Wochenenden in Folge segeln die besten Clubs Deutschlands um wichtige Punkte für die Tabelle. Auf der Hamburger Außenalster treten beim Norddeutschen Regatta Verein zunächst die 18 Erstliga-Vereine gegeneinander an, eine Woche später vom 9. bis 11. Juli 2021 sind die 18 Zweitliga-Vereine zu Gast beim Hamburger Segel-Club. Den 3. Spieltag vom 16. bis 18. Juli 2021 im Olympiazentrum in Kiel-Schilksee absolvieren wieder zeitgleich die 36 Clubs der 1. und 2. Segel-Bundesliga.

Nach einem durchwachsenen Start für die amtierenden und fünffachen Deutschen Meister vom Norddeutschen Regatta Verein beim Saisonauftakt in Überlingen mit einem achten Platz ist der Druck entsprechend groß vor heimischem Publikum wieder in die vorderen Ränge zu fahren. Die Konkurrenz von ONEKiel, dem Württembergischen Yacht-Club aus Friedrichshafen und dem Flensburger Segel-Club schläft nicht und hat vor zwei Wochen am Bodensee vorgemacht, wie es geht.

Ein besonderes Augenmerk liegt am Samstag und Sonntag auf den sechs Teams aus fünf Clubs bei der Premiere der neuen Inklusions-Liga. Das Test-Event findet auf Booten des Typs S\V 14 statt. Jedes Boot wird an die Behinderung der Segelnden angepasst. Es können eine Person mit und eine ohne Behinderung oder zwei Personen mit Behinderung antreten. Bei der Premiere sind auch die Paralympics-Sieger von Peking 2008 Jens Kroker und Siegmund Mainka, dabei, dieses Mal sitzen sie allerdings nicht in einem Boot, sondern treten gegeneinander an.

Zutritt zum Veranstaltungsgelände nur mit einem der „3G“ – Getestet, Geimpft, Genesen (offizieller Schnelltest nicht älter als 24 Stunden, Bescheinigung von Genesung oder vollständiger Impfung).

Foto: DSBL/Lars Wehrmann

German Offshore Award geht an Lennart Burke

Hamburgs Sportsenator Andy Grote ehrt Solosegler im ehrwürdigen Rathaus

Die Auszeichnung für die beste deutsche Hochseeyacht des Jahres 2020 geht an die „Vorpommern“ von Solosegler Lennart Burke, der bereits die nächste große seglerische Herausforderung sucht.

Die beste deutsche Hochseeyacht des vergangenen Jahres ist nur 6,50 Meter lang und knallrot. Gesegelt wird der „Mini“ mit dem Namen „Vorpommern“ von dem erst 22 Jahre alten Stralsunder Lennart Burke. Der Solosegler mit großen Ambitionen nahm im vergangenen Jahr mit seinem kleinen Schiff an der Regatta „Les Sables – Les Açores en Baie de Morlaix“ teil und kam im international stark besetzten Feld von 72 Teilnehmern auf einen beachtlichen dritten Platz. Am Montag bekam Lennart Burke im Großen Saal des Hamburger Rathauses den German Offshore Award von Innen- und Sportsenator Andy Grote persönlich überreicht. Pandemiebedingt fand die 14. Verleihung nur im kleinsten Kreis statt.

Derzeit bereitet sich Lennart Burke mit der „Vorpommern“ auf die nächste große seglerische Herausforderung vor und plant, im Herbst 2021 an der Mini Transat, einer Regatta, bei der es für Solosegler auf ihren kleinen Booten non-stop über den Atlantik geht, teilzunehmen.

Zu den übrigen nominierten Yachten des Jahres 2020 gehörten die „Hinden“ von Jonas Hallberg für den Sieg beim Baltic 500 Race 2020, die „Haspa Hamburg“ des Hamburgischen Verein Seefahrt für die Teilnahme an der transatlantischen Regatta von Kapstadt nach Rio de Janeiro und die Dehler 30 od „Power Play“ von Oliver Schmidt-Rybrandt für den Sieg bei der erstmals ausgetragenen German Open der neuen Klasse im Rahmen der Kieler Woche.

Sportsenator Andy Grote: „Lennart Burke hat sich bei der Solo-Regatta in Frankreich sehr eindrucksvoll gegen die internationale Konkurrenz durchgesetzt und gezeigt, dass er zu Recht eine der großen Nachwuchshoffnungen der deutschen Hochseesegelszene ist und in die Fußstapfen von Boris Herrmann treten könnte. Mit seinen 22 Jahren beweist er enormen Wagemut und hohes seglerisches Können. Ich bin sicher, dass wir noch viel von ihm hören werden und wünsche ihm kräftigen Rückenwind für die nächsten großen Abenteuer.“

Solosegler Lennart Burke: „Mit dem Preis für einen Mini-Segler sind stellvertretend zu mir ganz viele deutsche Segler geehrt worden, die allein ihre Kampagnen organisieren, planen und finanzieren und sich mit der internationalen Konkurrenz messen. Ich freue mich sehr über diesen Preis, der mich anspornt, dieses Jahr an meine bisherigen Erfolge anzuknüpfen. Meine ‚Vorpommern‘ befindet sich nun auf der Werft und wird für die Mini Transat auf Herz und Nieren geprüft, alle wichtigen Teile werden erneuert. Ende Juli startet die letzte Trainingsregatta ‚Mini Gascogna‘ und dann geht es im September über insgesamt 4.000 Seemeilen in zwei Etappen von Frankreich über die Kanaren nach Guadeloupe.“

Friedrich Hausmann, Vorsitzender der German Offshore Owners Association: „Wir hoffen sehr, den Preisträger des German Offshore Award 2021 sowie alle Nominierten wieder feierlich in einer echten Live-Veranstaltung im Februar 2022 im Hamburger Rathaus ehren zu können. Dann werden wir auch wieder den Life Time Award für das seglerische Lebenswerk sowie den Jugendpreis für ein herausragendes Nachwuchsprojekt vergeben.“

Der German Offshore Award ist ein Senatspreis der Freien und Hansestadt Hamburg. Ausgezeichnet wird jährlich die beste deutsche Segelyacht des vergangenen Kalenderjahres, sodass Regatten, die erst 2021 zu Ende gingen, wie das Vendée Globe Race, erst in der Wertung der Jury für das Jahr 2021 berücksichtigt werden können. Die Jury für den Award wird vom Vorsitzenden des Hamburger Segler-Verbands geleitet und setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der vier größten Hamburger Segelvereine NRV, HSC, BSC und SVAOe zusammen. Anhand eines Punktesystems, das die Schwierigkeit und Länge des Regattakurses, die Witterungsbedingungen und die internationale Konkurrenz berücksichtigt, wird die siegreiche Yacht ermittelt.

 

Foto: Witters

38. Peter Gast Schiffahrtsregatta startet am 28. August 2021

Nachdem das traditionsreiche Event der maritimen Branche im letzten Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, sind Veranstalter und Organisatoren zuversichtlich, dass die größte privat organisierte Regatta Deutschlands dieses Jahr im August stattfinden kann

Die Corona-Inzidenz sinkt bundesweit, die rückläufigen Infektionszahlen führen in Deutschland und Dänemark zu zahlreichen Lockerungen: Die deutschen Seglerinnen und Segler beginnen, konkrete Pläne für Sommer und Herbst 2021 zu schmieden. Mit Hilfe von ausgefeilten Hygienekonzepten werden auch größere Veranstaltungen wieder möglich sein.

Vor diesem Hintergrund haben Christian und Dieter Gast, Geschäftsführer von Peter Gast Shipping, entschieden, mit den Planungen für die traditionelle Schiffahrtsregatta zu beginnen. Der Regattakurs des Branchentreff unter Segeln, der die gesamte Schiffahrtsbranche miteinander verbindet und immer am letzten Augustwochenende stattfindet, wird wie immer rund 30 Seemeilen lang sein und von Schleimünde ins dänische Ǽrǿskǿbing führen.

„Wir freuen uns sehr, wieder eine Schiffahrtsregatta planen zu können“, sagt Dieter Gast. „Gerade nach dem von der Corona-Pandemie geprägten Jahr, das viele Kontaktreduzierungen nötig machte, freuen sich alle potenziellen Teilnehmer darauf, sich wieder treffen und miteinander austauschen zu können.“ Voraussetzung für die Durchführung der Regatta ist allerdings, dass die Inzidenzwerte weiter niedrig bleiben und es keine neuerlichen behördlichen Restriktionen und politischen Vorgaben zur Eindämmung der Pandemie gibt. „Wir werden ein eigenes Hygienekonzept entwickeln und vielleicht ein eigenes Testzentrum vor Ort aufbauen. Zudem hoffen wir auf eine große Zahl von komplett durchgeimpften Teilnehmern“, sagt Christian Gast. „Dennoch ist für eine erfolgreiche Durchführung der Regatta eine gewisse Mindestteilnehmerzahl erforderlich.“

Um zu wenig Teilnehmerinnen und Teilnehmer musste sich das beliebte Branchenevent in den Vorjahren allerdings keine Sorgen machen. Bei der letzten Auflage der Regatta 2019 nahmen 106 Yachten mit über 1.000 Teilnehmern aus 17 verschiedenen Ländern teil.

Interessenten können sich über unsere Website www.schiffahrtsregatta.de zur Teilnahme an der Regatta anmelden.

 

Foto: Hinrich Franck

Wetter-Apps fürs Segeln

Sonnenschein oder Regen? Leichte Brise oder ordentlich Ballermann? Wetter-Apps helfen bei der Törnplanung und schützen vor bösen Überraschungen. SEGEL JOURNAL stellt die fünf Wetter-Apps für Segler:innen vor.

Teil 3:

Wind-Sucher
Der Klassiker unter den Apps für Wassersportler:innen ist Windfinder. Die App bietet aktuelle Wind-, Wellen- und Wetterdaten für Surf- und Segelspots auf der ganzen Welt. Zur genauen Planung gibt es eine 7-Tage-Vorhersage und den „Superforecast“, der für ausgewählte Orte in Europa und Nordamerika sogar eine stündliche Vorhersage bietet. Die App wird gespeist durch Messwerte von über 17.000 Wetterstationen und ermöglicht Vorhersagen für fast 40.000 Orte. de.windfinder.com

Teil 2:

Unwetter-Warner
Auf die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) und ihre kostenlose Wetter-Warn-App ist Verlass. Der Gewittermonitor zeigt die Zugbahn des erwarteten Unwetters und gibt die Böenstärke an. Die Farben der Warnkarte zeigen klar, wo sich ein Unwetter zusammenbraut. Über eine Pushfunktion werden die Nutzer:innen über aktuelle Unwettergefahren vor Ort informiert.

Teil 1:

Kostenlos und global
Die Wetter-App Windy liefert umfangreiche Prognosen über Wind- und Wetterlage auf der ganzen Welt. Dazu kommen Informationen über Temperatur- und Wellenhöhe, dargestellt auf einer optisch ansprechenden Karte. Mit einem Fingerwisch oder über die Suchleiste wird zwischen den einzelnen Orten und Regionen navigiert. Windrichtung und -stärke sind gut zu erkennen, verschiedenfarbige Partikel symbolisieren mit zunehmender Farbintensität und Geschwindigkeit den zu erwartenden Druck.

 

Foto: Christian Beeck