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Wetter-Apps fürs Segeln

Sonnenschein oder Regen? Leichte Brise oder ordentlich Ballermann? Wetter-Apps helfen bei der Törnplanung und schützen vor bösen Überraschungen. SEGEL JOURNAL stellt die fünf Wetter-Apps für Segler:innen vor.

Teil 2:

Unwetter-Warner
Auf die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) und ihre kostenlose Wetter-Warn-App ist Verlass. Der Gewittermonitor zeigt die Zugbahn des erwarteten Unwetters und gibt die Böenstärke an. Die Farben der Warnkarte zeigen klar, wo sich ein Unwetter zusammenbraut. Über eine Pushfunktion werden die Nutzer:innen über aktuelle Unwettergefahren vor Ort informiert.

Teil 1:

Kostenlos und global
Die Wetter-App Windy liefert umfangreiche Prognosen über Wind- und Wetterlage auf der ganzen Welt. Dazu kommen Informationen über Temperatur- und Wellenhöhe, dargestellt auf einer optisch ansprechenden Karte. Mit einem Fingerwisch oder über die Suchleiste wird zwischen den einzelnen Orten und Regionen navigiert. Windrichtung und -stärke sind gut zu erkennen, verschiedenfarbige Partikel symbolisieren mit zunehmender Farbintensität und Geschwindigkeit den zu erwartenden Druck.

 

Foto: Christian Beeck

Zum 55 Geburtstag von Dimension-Polyant gibt’s ein neues Gewandt

Vor drei Jahren begann der 1966 am Niederrhein gegründete Segeltuch-Hersteller Dimension-Polyant seinen Außenauftritt zu erneuern und orientierte sich dabei zunächst an seinen Wurzeln im Segelsport. In der dazugehörigen Werbekampagne wurde vor allem die Innovations- und Marktführerschaft bei Segeltuchen betont.

Den 55. Geburtstag nimmt das Unternehmen nun zum Anlass, ein neues Logo einzuführen und neue Märkte ins Visier zu nehmen. Künftig soll auch außerhalb des Segelsports, auf dem Gebiet der technischen Textilien, Flagge gezeigt werden.

Diplom Ingenieur und Geschäftsführer Uwe Stein erklärt: „Ein Segeltuch ist ein hochkomplexes technisches Gewebe, welches sich auch für Anwendungen außerhalb des Segelsports einsetzen lässt. Unsere langjährige Forschung und die Entwicklung der besten und langlebigsten Segeltuche, hat dazu geführt, dass wir einerseits sehr individuell auf Kundenbedürfnisse eingehen können und quasi maßgeschneiderte Lösungen mit den Kunden entwickeln. Auf der anderen Seite können wir unsere High-Tech-Segeltuche für den Einsatz in anderen Branchen anbieten, wie zum Beispiel in der Outdoor-Branche oder auch im Industrial-Bereich.“ Um auch in diesen Märkten zu wachsen, wird zu Ende April 2021 neben dem neuen Logo auch eine neue Markenarchitektur eingeführt.

Das neue Unternehmenslogo wurde vom Designbüro nesseins in Kooperation mit Hoeppner Sport- und Markenkommunikation gestaltet. Es zeigt die Vielschichtigkeit der Produkte und verweist abstrakt auf die Herkunft im Segelsport. Die markanten Unternehmensfarben Blau und Grün werden beibehalten und stehen für die beiden Unternehmensbereiche „Sailing“ und „Technical“ genauso wie für saubere Produkte und Verantwortung gegenüber der Umwelt. Auf der Webseite gibt es einen übergeordneten Unternehmensbereich, der sich auf der zweiten Ebene in Segeltuche und Technical Fabrics aufteilt. „Diese Aufteilung spiegelt unser neues Selbstverständnis als Anbieter von innovativen Lösungen wieder“, fasst Stein zusammen.

Süchtig nach Wind, Segeln und Erfolgen

In seiner Autobiographie schildert Santiago Lange seinen Weg vom ehrgeizigen Opti-Segler auf dem Rio de la Plata bis zur Goldmedaille im Nacra 17. Eine packende Lebensgeschichte vor dem Hintergrund politischer Umbrüche, gespickt mit den technologischen Entwicklungen im Segelsport und dem Aufkommen foilender Boote. Dazu kommt Santiagos wichtigster Kampf: Den Lungenkrebs zu besiegen und seine erste Goldmedaille zu gewinnen.

Wie schafft man das bloß? Nur neun Monate nach seiner Lungenkrebsdiagnose stand Santiago Lange 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio ganz oben auf dem Podest. Neben ihm seine 25 Jahre jüngere Segelpartnerin Cecilia Carranza Saroli, mit der sich der 55-Jährige im foilenden Katamaran Nacra 17 gegen die internationale Konkurrenz durchsetzte.

Ein Triumph, auf den Santiago Lange in seiner gerade erschienenen Autobiografie „Wind“ mit einer Mischung aus Stolz und Dankbarkeit zurückblickt, um dann mit der Retrospektive auf sein Leben zu beginnen. Als jüngstes von fünf Kindern wuchs er nahe der argentinischen Hauptstadt auf, als Ausgleich zu dem strengen Patriachat zu Hause liebte er das ungezwungene Segeln auf dem Rio de la Plata. In einem hölzernen Optimisten bestritt er seine ersten Rennen – und musste schnell feststellen, dass es immer mindestens einen gibt, der besser ist. Im Schatten von Peronismus und Militärdiktatur aufwachsend, schildert er seine ehrgeizigen Bemühungen, durch stetes Training zu einem Top-Segler zu werden.

Der Erfolg kam nach den Lehrjahren im Optimisten. Sechsmal nahm Santiago Lange an den Olympischen Spielen teil, vor seinem Erfolg in Rio 2016 gewann er zweimal im Tornado die Bronzemedaille. Dazu kommen vier Weltmeistertitel, zwei Volvo Ocean Race Teilnahmen, ein Einsatz beim America’s Cup – es gibt wenig, was Santiago Lange in diesem Seglerleben nicht erreicht hat.

Doch seine Lebensgeschichte ist mehr als eine Aneinanderreihung von Erfolgen: Er nimmt den Leser mit in seine Gedankenwelt, erklärt, wie es ihm trotz Schicksalsschlägen immer wieder gelungen ist, sich selbst zu motivieren und seinen Körper zu neuen Höchstleistungen anzuspornen.

Ob er bei den Olympischen Spielen 2021 zusammen mit Cecilia Carranza Saroli an seinen Erfolg von Rio anknüpfen kann, wird sich zeigen – für den dann 60-Jährigen ist es die siebte Teilnahme an den Olympischen Spielen!

In der Bucht von Enoshima wird er gegen das deutsche Duo Alicia Stuhlhemmer/ Paul Kohlhoff antreten.

Santiago Lange
mit Nicolás Cassese
WIND
Meine Triumphe, meine Gedanken, meine Leben
Pantauro Verlag
ISBN-13 9783710500299
304 Seiten mit farbigen Abbildungen, 24,00 Euro
oder auch für Kindle 18,99 Euro

Der Klassiker unter den Docksides

(Advertorial)

Segler erkennt man an ihren Schuhen. Unverzichtbar, egal ob an Bord oder im Alltag, am besten ohne Strümpfe: dunkelbraune Docksides mit heller Sohle. Oft imitiert, aber nur die von Sebago sind die echten Kultschuhe. SEGEL JOURNAL erklärt, warum es die und keine anderen sein sollen

Sie sind unendlich bequem, sehen zu nahezu jedem Outfit gut aus und sind mit ihrer hochwertigen Verarbeitung ein treuer Begleiter für viele Seglerjahre: Docksides. Die dunkelbraunen Klassiker von Sebago, aus einem Stück hochwertigem Rindsleder gefertigt, haben durch ihre ausgereifte Konstruktion einen besonders guten Fersenhalt, so dass man trotz der gemütlichen Mokassin-Form beim Gehen nicht herausschlappt. Unterstützt werden die angenehmen Trageeigenschaften durch das zu Dreiviertel aus Leder bestehende Fußbett, das eine hohe Atmungsaktivität ermöglicht. Durch diesen großen Anteil an natürlichen Materialen wird der Docksides von Sebago zum perfekten Barfuß-Schuh.

Und er passt an jeden Fuß! Durch die rundum laufende Schnürung mit den Schnürsenkeln aus Rohleder lässt er sich für jede individuelle Weite regulieren. Kleine Details wie die handgenähte Mok-Naht und die rostfreien Messingösen machen den Look perfekt.

Beim Einsatz an Bord machen die Schuhe erst einmal beim Skipper einen guten Eindruck. Mit der hellen Sohle darf man auch aufs penibel geschrubbte Deck treten, ohne schwarze Streifen zu hinterlassen. Durch die geriffelte Naturkautschuksohle sind die Schuhe rutschfest und ermöglichen auch bei Schräglage einen sicheren Stand an Deck, das hochwertige Rindsleder macht sie wasserabweisend.

Kein Wunder, dass dieser Klassiker von Sebago, 1970 in Maine/ New England entwickelt, nie verändert wurde! Im klassischen Dunkelbraun, aber auch in Dunkelblau und anderen, modischen Farben sind die Schuhe ein Fashion Statement, das den maritimen Look und angesagten Preppy Style erst so richtig abrundet. Alle Docksides der Kultmarke gibt es hier

Ostergewinnspiel: Ach Du dickes Ei…

Kein Aprilscherz: Das SEGEL JOURNAL Osterrätsel

Gründonnerstag, 1. April, immer noch (oder schon wieder?) Lockdown, frühlingshaftes Wetter, Saisonstart auf dem Wasser – dieses Jahr ist nach wie vor alles anders als normal. Keine Osterfeuer, kein gemeinsamer Osterbrunch, keine spontane Stegparty. Für alle, die ihr Schiff schon im Wasser haben und die Ostertage an Bord verbringen, haben wir zehn besonders schwierige Ideen für Verstecke zusammengestellt. Und für alle Leser des SEGEL JOURNAL ein tolles Osterrätsel vorbereitet, bei dem ihr u. a. einen prall gefüllten Rucksack von crazy4sailing gewinnen könnt

Geheime Verstecke an Bord
Schokoladeneier lassen sich an Bord prima an und auch unter Deck verstecken. Kleiner Tipp: Vorher die Eier zählen, bevor Wochen später beim Spi-Setzen ein zermatschtes Ei aus dem Segel an Deck fällt.
Versteck 1: Schokoladeneier zwischen das über dem Großbaum aufgetuchte Segel stecken
Versteck 2: Kleines Schokoladenei in den Ring der Winsch legen
Versteck 3: Ostereier unter der Winschkurbel in der Kurbeltasche verschwinden lassen
Versteck 4: Klettverschluss der Rettungsweste vorsichtig öffnen und das Osterei neben der CO2-Patrone deponieren
Versteck 5: Schokoladeneier im Kühlschrank in die Packung mit den echten Hühnereiern legen
Versteck 6: Über den Heckkorb beugen und ein mittelgroßes Osterei in den Auslasser vom Auspuff legen
Versteck 7: Fast wie Nikolaus – Ostereier im Seestiefel
Versteck 8: Kleine Ostereier passen perfekt hinter den Spibaumbeschlag am Mast
Versteck 9: Flache Leckereien können mit der Abdeckung von Kartenplotter, Kompass etc. verdeckt werden
Versteck 10: Ganz hinten im Schwalbennest, hinter Wäscheklammern, Handschuhen, Stirnlampen, Sonnencreme … ähm … muss man da mal aufräumen?

 

SEGEL JOURNAL Osterrätsel
Der Osterhase soll mehr bringen als nur Ostereier? Dann macht mit bei unserem Osterrätsel und gewinnt einen von vier tollen Preisen. Mit Unterstützung von crazy4sailing und dem teNeues Verlag haben wir ein pralles Osterei und drei Osternester gepackt. Um die Chance auf eines unserer Ostereier zu haben, müsst ihr nur unsere kniffelige Frage am Ende des Textes beantworten und die Lösung bis zum 05.04.2021 an gewinne@segeljournal.com senden. Bitte vergesst nicht bei der Einsendung eure Schuhgröße und die Mützengröße S/M oder L/XL anzugeben.

1. Preis: Ein wasserfester Rucksack von crazy4sailing mit praktischem Rollverschluss. Darin sind ein sandfarbenes, schnell trocknendes Cap aus einem leichten Polyamid-Mikrofaser-Gewebe und eine warme, weiße Strickmütze, die bei Dunkelheit reflektiert. Gesamtwert des dicken Ostereis: rund 100 Euro!
2. Preis: Blueport Sneaker „Jib“ aus recyceltem Segeltuch im Wert von 99,90 Euro
3. Preis: Großformatiges Buch Helden der Meere“ von York Hovest aus dem teNeues Verlag im Wert von 50,00 Euro
4. Preis: Maritimer Bildband mit authentischen Rezepten „Captain’s Dinner“ aus dem teNeues Verlag im Wert von 35,00 Euro

 

Quizfrage:
In welchem Land werden Hasen an Bord nicht als puschelig-flauschige Osterei-Lieferanten angesehen, sondern drohen, an Bord Unglück zu bringen?
(Kleiner Tipp: Aufmerksame Leser des SEGEL JOURNAL 2/2020 wissen die Antwort sofort und kennen noch viel mehr Aberglauben und Spökenkiekereien an Bord)

Nach Beendigung des Gewinnspiels werden Eure im Rahmen des Gewinnspiels von uns verarbeiteten Daten grundsätzlich innerhalb von 90 Tagen gelöscht.

Die Gewinner unseres Gewinnspiels werden schriftlich benachrichtigt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigte Personen müssen mindestens 18 Jahre alt sein.